Was uns antreibt
Wir bauen Mein Schulplan, damit dein Schulalltag leichter wird — nicht damit du noch ein Tool bedienen musst. Jahresplanung, Stoffverteilung, Stundenentwurf, Schülerverwaltung, Notenbuch, Kalender: alles in einer App, offline-fähig, auf jedem Gerät. Das ist die kurze Version.
Die lange erzählen wir dir hier — denn wer hinter einer Lehrer:innen-App steht und warum, gehört zu den Fragen, die man sich vor der Anmeldung zu Recht stellt.
2011: Wie alles anfing
Mein Schulplan begann 2011 als Prototyp im Lehrer:innen-Freundeskreis von Stefan Schmidt, dem Gründer. Er ist Softwareentwickler, kein Lehrer — aber er sah, was viele seiner Freund:innen Sonntag für Sonntag taten: Jahrespläne mit Bleistift auf Papier, Stoffverteilung in Excel, Noten in einem Heft, Termine in einem anderen. Vernünftige Software dafür gab es nicht.
Also baute er eine. Die ersten Lehrer:innen, die den Prototypen sahen, waren spontan begeistert — nicht weil er fertig war, sondern weil er das richtige Problem löste. Trotzdem verschwand das Projekt zunächst drei Jahre in der Schublade. Eine gute Idee allein reicht nicht.
2014: Der BLLV macht den Unterschied
2014 kam der Kontakt zum Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) zustande. Der BLLV suchte ein digitales Tool für seine Mitglieder — und wir haben uns gefunden. In vielen Treffen mit Lehrer:innen aus Grundschule, Realschule, Gymnasium und beruflichen Schulen wurde der Prototyp grundlegend neu gedacht.
Diese Gespräche prägen Mein Schulplan bis heute: Eine Grundschullehrerin plant ihren Unterricht ganz anders als ein Gymnasiallehrer für die Oberstufe. Die App muss beides können, ohne dass das eine das andere verbiegt.
2015 erschien die erste marktreife Version. Die BLLV-Version heißt DIGIT und läuft unter digit-bllv.de. Mein Schulplan ist die offene Version für alle — unabhängig von Verband oder Bundesland.
2019: Komplett neu, aus gutem Grund
2019 haben wir Mein Schulplan von Grund auf neu gebaut. Nicht als Update, sondern als bewusste Entscheidung: Offline-First von Anfang an, kein Cloud-Zwang, plattformübergreifend. Ein Code-Stand für Browser, iPad, Android und Smartphone. Das hat gedauert. Es hat sich gelohnt — und ist heute der Grund, warum Mein Schulplan auch dann läuft, wenn das Schul-WLAN streikt.
Was seitdem dazukam
- 2020: Integration der Bundesland-Lehrpläne. Du wählst aus, die Struktur ist da.
- 2023: Schülerverwaltung mit Anwesenheit, Noten, Sitzplan und Checklisten — das meistgewünschte Feature seit Tag eins.
- 2024: KI-Integration. GPT-5 generiert Phasenpläne aus deinem Stoffplan, als Vorschlag, nicht als Diktat. Du entscheidest, was du übernimmst, was du anpasst, was du weglässt.
Heute
Die Server stehen in Deutschland. Deine Daten bleiben lokal auf deinem Gerät, bis du selbst synchronisierst. Wir finanzieren uns ausschließlich über die Jahreslizenz — ab 2,50 € im Monat, jährlich abgerechnet. Bewusst kein Abo: Deine Lizenz gilt 12 Monate und läuft dann einfach aus, keine automatische Verlängerung, keine Kündigungsfrist. Keine Werbung, kein Daten-Verkauf, keine Freemium-Falle mit versteckten Limits.
Wir entwickeln Mein Schulplan weiter, solange Lehrer:innen mit uns reden. Wenn dir etwas fehlt, etwas nicht funktioniert oder eine Funktion an dir vorbeigedacht ist — schreib uns. Wir lesen jedes Feedback selbst, und das soll auch so bleiben.
